Slipanlagen
Slipstellen
Ausbildung
Charter/Vermietung
Zubehör Händler
Liegeplätze
Winterlager
Werften
Vereine
Webcams
Wetter
Rursee Pegel
Veranstaltungen
Gastronomie & Unterkünfte
Mach mit!
Ihr Eintrag
Bildergalerie
Pumpspeicherkraftwerk Rursee

WDR 5

Der Hörfunk-Beitrag zum Thema Pumpspeicherkraftwerke ist von der Redaktion auf den 8. März, ca. 10.15 Uhr verschoben worden.




 

Kann dieses Bild 2030 zur Realität werden?

Die Energiewende, vom Nationalpark zur Energieregion Eifel. 
Mit dem Pumpspeicherkraftwerk kommen noch mehr Windkraftanlagen in die Eifel. Denn das Pumpspeicherkraftwerk soll diesen Strom speichern.  


20.07.2011 Info-Veranstaltung...

zum Pumpspeicherkraftwerk in Simmerath.

Am gestrigen Abend informierte der Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns
und Vertreter der Firma Trianel über das am Rursee geplante Pumpspeicherkraftwerk.
Hierzu fanden fast 400 interessierte Bürger in der Aula der Hauptschule Simmerath ein.
 
   
Der Bürgermeister macht somit einen richtigen Schritt, indem er die Bürger frühzeitig in das Vorhaben einbindet.

 
Da die Planungen noch nicht in alle Richtungen abgeschlossen sind, konnten auch noch nicht alle Fragen beantwortet werden. Die Machbarkeit des Vorhabens wird geprüft. 
   
Auf die für uns wichtigste Frage, ob der Rursee weiterhin zum segeln, angeln und schwimmen genutzt werden kann, ob die Schifffahrt weiter betrieben werden kann, versicherte Herr Dr. Markus Hakes (Projektleiter Wasserspeicherkraftwerk Rur), dass der Rursee in seiner jetzigen Nutzung (auch während der Bauphase) sowie wir es gewohnt sind, weiterhin genutzt werden kann.

Nötige Umbauten der Steganlagen und Schiffsanleger und des Sonnenstrandes Eschauel werden von Trianel geprüft. Ob Trianel die Umbauten finanziert, konnte noch nicht abschließend beantwortet werden. Klarheit über die tatsächlichen Pegelschwankungen am Rursee gibt es noch nicht. Falls Umrüstungen nötig sind, will Trianel eine für alle vertretbare und finanzierbare Lösung finden.
 
   
Mehr möchte ich nicht dazu schreiben, eines ist aber sicher:
Ein riesiges Projekt für die Zukunft, dem auch die Nutzer des Rursees sich nicht verschließen sollten, wenigstens solange nur zumutbare Einschränkungen zu erwarten sind und wir nicht um unsere Zukunft oder Existenz fürchten müssen.
 
   
Trianel hat eine Kontakt Box eingerichtet um Fragen von betroffenen Bürgern direkt Beantworten zu können, oder um etwas über die Problematik der einzelnen Rursee-Nutzer zu erfahren. Denn es ist auch für Trianel schwierig alle Probleme zu erkennen. Deshalb bittet Trianel um unsere Mitarbeit, damit Probleme frühzeitig erkannt werden und in der Planung berücksichtigt werden können.  Hier sind die Kontaktmöglichkeiten:

Dr. Markus Hakes,
Projektleiter Wasserspeicherkraftwerk Rur;
Tel.: 0241/413 20 0,
Mail m.hakes@trainel.com

Elmar Thyen,
Leiter Unternehmenskommunikation,
Tel.: 0241/413 20 0,
Mail e.thyen@trianel.com, Lombardenstraße28, 52070 Aachen

Nicole Kolster,
Referentin Unternehmenskommunikation,
Tel.: 0241/413 20 242,
Mobil: 0170/76 168 23,
Mail n.kolster@trianel.com
 
   
Wir bleiben dran!

Mit Mast- und Schotbruch

Günter Becker
Die Internetseite zum Wassersport am Rursee www.rursee-mein-revier.de
 
Wenn Sie sich auch Gedanken um die Zukunft am Rursee machen und diese der Öffentlichkeit mitteilen möchten, dann berichten wir gerne auf dieser Seite darüber. Wir werden alle Fragen die uns erreichen, auf dieser Seite anonym veröffentlichen.

Senden Sie einfach eine
Mail an uns.  


Fragen, Gedanken und Bedenken

Hier sind einige Fragen, die man sich jetzt schon unter Seglern, Anglern und Rurseeliebhabern stellt.

Welche Folgen hat das Speicherkraftwerk auf den Tourismus in Heimbach, Rurberg, Woffelsbach und Schmidt?
Welchen Einfluss nimmt es auf den Tourismus in der Eifel insgesamt?
Welchen Einfluss nimmt es auf den Tagestourismus?
Müssen Hotels, Pensionen, Campingplätze und Gastronomie Betreibe mit Umsatzeinbußen rechnen?
Bedeutet das Kraftwerk eine Attraktivitätssteigerung für Woffelsbach?
Welchen Einfluss nimmt es auf den Fischbestand im Rursee?
Was bedeutet das für die Angler?
Welchen Einfluss nimmt es auf den Wassersport?
Welchen Einfluss nimmt es auf die Schifffahrt?
Kann der Betrieb eines Schwimmbades auch bei Strömung im See aufrecht erhalten werden?
Ist der Wassersport dann überhaupt noch möglich?
Verliert der Rursee für Wassersportler an Attraktivität?
Macht ein Kraftwerk, welches auf Rücksichtnahme auf den Wassersport und der Schifffahrt
für ca. 7,5 Monate nur im Teillastbereich betrieben werden kann überhaupt sinn?
Baut man nicht besser an anderer Stelle ein Kraftwerk welches eventuell kleiner ist, aber immer voll Einsetzbar ist?
Werden nur Überkapazitäten aus erneuerbaren Energien gespeichert, oder werden auch Überkapazitäten aus Atomstrom aus dem Ausland,
der in der Nacht preiswert zu bekommen ist, hier zu sauberem Ökostrom verwandelt?
Müssen der Wassersport, die Schifffahrt und die Angler am Ende doch dem Kraftwerk weichen?
Ist es das Interesse der Allgemeinheit, den Rursee als Naherholungsgebiet im Hinblick auf das Segeln, Angeln, Rudern, Tauchen und Schwimmen aufzugeben?
Ist das der Beitrag, den die Eifel zum Atomausstieg leisten muss?



Wir hoffen, dass diese Fragen auch in der Machbarkeitsstudie von Trianel vorkommen, oder wenigstens unsere Bürgermeister sich diese stellen!



Trianel Wasserspeicherkraftwerk Rur im Überblick



1. Kurzbeschreibung

Auf dem Gebiet der Gemeinde Simmerath, Städteregion Aachen, soll bis 2019 das Viertgrößte Wasserspeicherkraftwerk in Deutschland entstehen.
34 Gesellschafter aus Deutschland, Österreich und der Schweiz wollen die Investition von über 700 Mio. € auf ihre Machbarkeit hin untersuchen. Der Rat der Gemeinde Simmerath hat sich im Juli 2011 einstimmig für eine positive Begleitung des Vorhabens ausgesprochen.
Die Rurtalsperre, die zweitgrößte Talsperre in Deutschland, würde als Unterbecken dienen. Nordöstlich des Ortsteiles Strauch könnte das Oberbecken gebaut werden. Schon im Vorfeld der konkreten Bauleitplanung sollen frühzeitig Bürgerinformationsveranstaltungen stattfinden, damit möglichst viele Anregungen aus der Bürgerschaft in das Genehmigungsverfahren einfließen können.



2. Eckdaten der Konzeptstudie

Nettoleistung Kraftwerk  640 Megwatt 
Betriebsspeichervolumen  7,6 Mio. m³  
Dauervolllastbetrieb  6 Stunden 
Fläche Oberbecken  81 ha (inklusive Wallanlage) 
Wasserfläche Oberbecken  50 ha (ca. 80 Fußballfelder) 
Fallhöhe  240 Meter 
Oberer Betriebswasserspiegel / Dammoberkante  524 Meter / 526 Meter über N.N 
Unterer Betriebswasserspiegel / Beckensohle  507 Meter / 505 Meter über N.N 
Durchfluss  Ca. 340 m³/s (Kubikmeter pro Sekunde) 
Aufnahme Dauerbetrieb (Betriebsphase)   2019 


3. Hintergrundinformationen

Warum Stromspeicher?
Parallel zum beschlossenen Atomausstieg Ende Juni 2011 hat sich die Bundesregierung das Ziel gesetzt, bis 2020 den Anteil der Erneuerbaren Energien auf 35% am deutschen Strommarkt zu verdoppeln. Dabei wird vor allem die Nutzung von Wind- und Sonnenenergie eine bedeutende Rolle spielen. Durch die witterungsbedingte Verfügbarkeit dieser Energiequellen ist der Zubau von Speichern notwendig. Es kann nachts durch Starkwind zu einer Überproduktion von Strom kommen, bei einer gleichzeitigen geringen Nachfrage. Durch die Integration von Speichern kann der Strom in Zeiten von Überproduktion gespeichert und dann bei geringer Stromerzeugung und hoher Nachfrage ohne zusätzliche Emissionen wieder zur Verfügung gestellt werden.
Stromspeicher leisten daher einen wichtigen Beitrag zur Integration von Erneuerbaren Energien und erhöhen die Versorgungssicherheit in Deutschland.



Funktionsweise

Das Trianel Wasserspeicherkraftwerk Rur speichert Energie, indem es Wasser aus dem Rurstausee in Zeiten von hohem Energieaufkommen in ein höher gelegenes Oberbecken pumpt. Bei Bedarf kann das Wasser durch einen unterirdischen Stollen innerhalb kürzester Zeit wieder abgelassen und in Strom umgewandelt werden. Die elektrische Energie wird in Form des Wassers gespeichert. Durch die unteridische Lage der technischen Einrichtungen, wie Pumpen und Turbinen, ist der Betrieb des Kraftwerks praktisch emissionsfrei.

Quelle: Infoblatt von Trianel, ausgegeben am 20.07.2011 in Simmerath.



Lage des geplanten Pumpspeicherkraftwerk



EIN LESER SCHREIBT

29.11.2011 Hallo Zusammen,

das mit der Energiewende auch der Bürger umdenken muss ist jedem klar. Das Spitzenlasten und Grundlasten bereitgestellt werden müssen ist auch klar. Es kann auch nicht sein das jeder eine sauberer Energiequelle haben möchte aber nicht vor der Haustüre.
Aber ist die Eifel als Naherholungsgebiet und Tourismusgebiet auf der anderen Seite nicht schon genug beansprucht.
Wir zahlen hier mit die höchsten Abwasserabgaben und die Städte wie Aachen und Köln, wo ja der meiste Strom durch die Industrie benötigt wird, lächeln nur dazu. Die Stadt Aachen will sogar das Trinkwasser aus der Oleftalsperre weil es ja so sauber ist und die in der Eifel zahlen es ja. In der Eifel müssen wir die größten Entfernungen zu unseren Arbeitgebern zurück legen und zahlen es auch mit den immer mehr durch steigende Energiekosten. Die Eifel hat ein großes Problem mit dem demographischen Wandel. In NRW geht es nirgendwo so schnell wie in der Eifel. Immer mehr junge Leute wandern in die Städte aus und mit jedem Cent mehr an Energiekosten werden es mehr.
Auf jeder Höhe stehen Windkraftanlagen die man schon akzeptieren muss und auch noch kann. Die Eifel - Nationalpark, Natur, Land der Windkrafträder, Energielieferant für mit sauberer Energie für den Rest der Welt- Kommen sie und machen sie Urlaub in der schönen Natur- Seen sie wie in wenigen Stunden der Pegel sinkt oder steigt- kienes in NRW kann das bieten.
Wir müssen in NRW schon die Dichtigkeit unserer Hausanschüsse prüfen lassen und die Bauern werfen Tonnenweise Gülle auf die Felder die das Grundwasser weit mehr belasten.
Hier wäre eine Alternative mit Biogasanlagen, welche für eine Grundlast aber auch durch die Möglichkeit des schnellen Zuschaltens auch Spitzenlasten abdecken können. Hier kann sich bald jede größere Gemeind autatark stellen.
Mit überschüssiger Windkraft kann auch Wasserstoff hergestellt werden.
Wasserstoff lässt sich speichern, transportieren und auch schnell abrufen um es als Energiequelle zu nutzen.
In der Zukunft soll eigentlich Strom auch dort bereitstehen wo er gebraucht wird um Verluste zu minimieren.
Es ist nun wirklich die Frage ob man sich das Speicherkraftwerk wirklich gefallen lassen soll. Grundsätzlich ist es ja eine gute Idee. Aber geht es z.B. nicht am Obersee. - Nein weil es Nationalpark ist und Gefahr für die Tier und Pflanzenwelt besteht- Oder es wird ein anderer Grund genannt. Dann gebt es ja noch die Kallbachtalsperre oder auch die Perlbachtalsperre. - Ist wahrscheinlich zu klein und wäre schnell trocken gelegt. Die Oleftalsperre wär auch eine Alternative.- Nein ist Trinkwassergebiet und es könnten Segmente aufgewirbelt werden.
Nein der Rursee ist genau richtig. Die Region bekommt Energietouristen (Am Anfang) dann kann man noch um den See wandern. Man kann Führungen machen. Die Region kann sich dann "Goldene Wasserhähne" leisten. Die Region hat eine Attraktion mehr die Geld in die klammen Kassen der Gemeinden (eigentlich ja nur Simmerath )spült.
Die Wassersportler die über Jahrzehnte konstant da waren und auch Geld in der Region gelassen haben die baucht man ja jetzt nicht mehr da ein Kraftwerk mehr einbringt.
Wenn der ehemalige Tagebau in Inden mit Wasser gefüllt ist werden mit Sicherheit schon einige Segler abwandern. Zumindest die, die auch aus der Gegend um Jülich Bergheim, Köln usw. kommen.
Wenn nun der Rursee an ein Speicherkraftwerk angeschlossen wird. Werden viele Wassersportler dem See den Rücken zuwenden. Wer will schon Nachts Angeln gehen, wenn es sein kann das morgens Nasse Füße hat oder alle halbe Stunde Richtung Wasser wandern möchte. Wer möchte schon morgens sein Boot auf dem "Trockenen" liegen sehen. Dem Wasserverband wird durch die Abwanderung auch Einnahmen wegbrechen. Diese werden wahrscheinlich durch Einnahmen oder eine Beteiligung von dem Betreiberkonsortium ausgeglichen. "Ruhigstellung"
Das Anpassen der Stege an die schnell schwankenden Wasserstände ist technisch sehr aufwendig und auch teuer, was viele Vereine sich nicht leisten können. Viele Steganlagen haben keinen Stromanschluss um eine entsprechenden Technik zu installieren. Besonders betroffen sind hier Anlagen in flacheren Zonen wie in Woffelsbach, Eschauel usw.
Kurz gesagt, wenn es dumm läuft ist ein Wassersport wie er momentan da ist, nicht mehr in dem Maße möglich.
Zur Umwelt kann gesagt werden, das z.B. Frösche und Kröten am See nicht mehr Ihren Laich ablegen, da durch die schnellen und großen Schwankungen der Laich abstirbt, da er in wenigen Stunden auf dem Trockenen liegt. Das Leben im See wird weniger werden da Frösche halt auch in die Nahrungskette der Fische und Vögel gehören.
Das ist mal alles sehr pessimistisch aber man sollte mal drüber nachdenken.

Gruß aus Gemünd

V.M.



Wie ist Ihre Meinung zum Speicherkraftwerk?

Schreiben Sie uns eine Mail mit Ihrer Meinung zum Kraftwerk, wir werden diese mit Ihrer Einwilligung hier veröffentlichen.

Ihr Team von
RURSEE MEIN REVIER





Übersichtskarte





© bei Blumberg und Becker- Alle Rechte vorbehalten - Alle Angaben ohne Gewähr




Lage SCJ
Günter Becker zum Speicherkraftwerk